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Neues
Werkzeug, altes Leid

Früh
waren wir diesmal angereist, so früh, das die Tore selbst
Kalle und Konsorten noch nicht Einlass gewährten. Aber die
Erfahrung des letzten Auswärtsspiels hatte uns gelehrt,
nüchtern geht gar nicht. So standen wir da, tranken das eine
oder andere Bier und beobachteten den Bus pensionierter
Bundestagsabgeordneter beim Ausladen. Beim Einlass erlebten
wir eine furiose Neuerung: Der Dauerkartenlocher hatte eine
neue Form (siehe oben). Sascha hatte heute sogar mal seinen
pünktlichen Tag und so erlebten wir in ungewohnt großer
Runde den Anpfiff. Eigens aus Nürnberg waren die Fans wieder
angereist und unsere Mannschaft wollte dem zunächst Rechnung
tragen. Manske machte sogar die Führung, nur leider nicht
das zweite Tor und so ging es dann seinen gewohnten Gang. In
der zweiten Halbzeit wurde Bonn besser, der Schiedsrichter
entdeckte seine Sympathien für die Stadt, die mal von
Bedeutung war, und so mussten wir es früher oder später aus
der Hand geben.





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