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Mit neuer Kraft das alte Lied



Die Vorfreude auf das Spiel war sicherlich nicht bei allen gleich groß ("Wir gewinnen 3:0", war da zu hören), aber jeder hatte doch die irrationale Vorstellung, dass man mit sieben neuen - inklusive zweier A-Jugendlicher - irgendwas hätte besser machen können, als in der Hinrunde. Die Nachricht, das Leitwolf Marcus Wedau von unseren sportlichen Entscheidungsträgern trotz dramatisch fallender Schrottpreise nun doch endlich zum Alteisen gegeben wurde, löste zusätzlich gute Laune aus. Mit der Sperre von Potti mussten wir nun also völlig auf den Spielertyp des alten, faulen, lustlosen verzichten. Stattdessen ging es mit den Neuen Sokolow und Lakis sowie den A-Jugendlichen Flock und Ali los. Bis auf Ali, der schon in Wachtendonk seine Untauglichkeit unterstrich, versprach das eigentlich Besserung gegenüber der Vorrunde. Schnell zeigte sich jedoch, dass die Neuzugänge bereits bestens integriert sind. Mit einem Katastrophenfehler nach der anderen Tollpatschigkeit zwang man Homberg Angriff auf Angriff auf und bald war die Gegenwehr der Duisburger Vorstädter unserem Dauerfeuer an Dämlichkeiten nicht mehr gewachsen und es stand 1:0. Damit wusste natürlich jeder, dass das Spiel entschieden war, denn einen eigenen Treffer würden wir natürlich nie zustande bringen. Dazu hätten wir ja überhaupt erstmal in die gegnerische Hälfte kommen müssen. Einzige Hoffnung war der Platzverweiß für Sokolow, der sich damit wohl endgültig in den Kreis der Tresentruppe einführen wollte. In Unterzahl hatten wir ja bisher die wenigen Siege geholt. Aber auch zu zehnt war nichts zu machen. Ali bereitete mustergültig das 2:0 vor und am Ende konnten wir froh sein, dass die Homberger zwar engagierter aber genauso blind waren. Das 3:0 war schließlich ein gemessen am Spielverlauf sehr respektables Ergebnis. Auch Sebastian hatte mittlerweile eingesehen, dass er sich bei seinem Tipp um knappe sechs Treffer verschätzt hatte, hoffentlich ist er bei den Steuerschätzungen besser. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Calamari bald seine Fischvergiftung auskuriert, unser neuer Sturmt
ank Banushi bald seine Zukanovic-Papiere erhält und unser hochwichtiger Stand-by-Captain endlich reaktiviert wird. Ansonsten föllt mir nur noch ein:
Alle beschrengt.

Vor dem Spiel war die Euphorie unter den Kessen-Fans noch groß.

Leider ist die Bildqualität genauso schlecht, wie die Grammatik, Ruhrpott pur halt.

Jetzt haben wir es schon auf den Nebenplatz von Homberg geschafft...

... und für nächste Saison in der Landesliga steht dann noch der Aschenplatz dahinter bereit.

Sven Kegel bringt mit dynamischen Antritt dem Gegner den Ball zurück.

Auch die Eckfahne stellt den Dienst ein, nur da gab es jemanden,
 der sie wieder auf Vordermann bringen konnte.

Unsere neueste Eckballvariante: Wir spielen nicht mehr Kniehoch, sondern nun hoch über alle.