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Der
erste Schritt
Stadion an der Römerstraße, Straelen

Nach
immerhin drei Siegen zuvor innerhalb einer Woche und einer
bisher grundsätzlich nicht katastrophalen Bilanz in Straelen,
konnte man fast mit so etwas wie Hoffnung anreisen. Dazu
hatte ich mich sogar eigens als Fahrer geopfert, damit es
für den John auch noch einen Platz im Auto gab. Groß war
also meine Freude, als er sich dann doch für einen
Nachmittag im Bett entschied. Und wenn ein Tag schon
bescheiden anfängt, braucht man bekanntlich auch eigentlich
gar nicht mehr losfahren. Ich tat es natürlich trotzdem und
ob ich es bereuen soll, weiß ich bis jetzt immer noch nicht.
Mit einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte, sowohl was
Spielanteile als auch Resultat angeht, konnte man zunächst
durchaus zufrieden sein, auch wenn das Gegentor nach einer
prinzipiell ungefährlichen Freistosssituation nicht
unbedingt nötig war. Das dann zu Beginn der zweiten Halbzeit
zu reproduzieren, war auch nicht notwendiger, aber was dann
kam, erlebt man so wohl nur selten. Die letzte halbe Stunde
fand nicht nur ausschließlich mit alle Mann im gegnerischen
Strafraum statt, es standen dabei auch noch permanent
mindestens drei Uerdinger frei vorm Tor, samt Ball, aber
ohne Erfolg. So blieb der größte Sturmlauf seit einem
gewissen 7:3 gegen Dresden leider unbelohnt, wohl aber
registriert vom Publikum. Nach dem Spiel kam so ein wenig
die Hoffnung auf, dass wir von unseren Recken nichts
übermenschliches Erwarten, solange zumindest das Bemühen
erkennbar ist. Und irgendwann rutscht dann auch mal
versehentlich einer rein.




Ist
er's oder ist er's nicht? Sowohl Körperbau als auch
fußballerisches Talent stimmen perfekt überein!
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