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Der
Briefkopf schwillt an

Gott sei
Dank haben wir eh kein Geld für Briefmarken, sonst müsste
sich jetzt erstmal jemand mit Buntstiften hinsetzen und das
eingelagerte Briefpapier nachbessern.
An solche Folgen hat natürlich noch niemand zu denken
gewagt, als wir uns auf die Sättel schwangen, um zum Spiel
des Jahres aufzubrechen. Nach den unglücklichen Niederlagen
der letzten zwei Jahre in diesem Wettbewerb waren wir
schließlich mit der Außenseiterrolle noch gut bedient. Doch
nach ausgeglichenem Beginn konnte unser Capitano mit einem
seiner gefürchteten Distanzschüsse (nämlich genau dem ersten
seiner Karriere) die Weichen auf Sieg stellen. Dann kam der
15-Tore-Bomber und eine Vorentscheidung war schon fast
gefallen. Einzig brenzlig wurde es noch mal in der Halbzeit,
weil wir den Schiedsrichter beim Verlassen der Kabine derart
ablenkten, dass er vergaß, die Mannschaften mitzunehmen. Der
Fehler konnte aber korrigiert werden und der zweiten Hälfte
stand nichts mehr im Wege. Donkor schaffte es dann doch,
sich trotz dreier Treffer auch in diesem Spiel noch zu
blamieren, aber statt den Ball zum Hattrick ins verwaiste
Tor zu schieben, setzte er eben zum Homerun an, getreu dem
Motto: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Ansonsten hieß es
aber: Arme hoch zum Jubel, wir dürfen nächste Saison wieder
auf großen Fußball in der Grotenburg hoffen - im
Niederrhein-Pokal heißen die Gegner dann nicht mehr Kapellen
oder Goch, sondern Velbert und Duisburg II!












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