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ZAPATO -
Fredens
2:2
Park an der Zoobrücke, Krefeld

Heute
sollte das sportliche Highlight des Tages schon lange vor 15
Uhr beginnen. Bereits um 12:30 starteten wir mit heiß
umkämpften Völkerballbegegnungen in den Tag. Das Spielfeld
war schnell abgesteckt, die wichtigsten Regeln kurz
erläutert und schon ging es rund. Zunächst mit Feuereifer
und striktem Offensivdrang, doch schon bald setzte sich die
überraschende Erkenntnis durch, das das ganze leider
wirklich Sport ist, und es begannen sich erste taktische
Grundmuster zu etablieren. Da wir aber am 06.06.09 ein
Völker-Fanclubturnier ausrichten möchte, will ich natürlich
nicht schon alle Karten aufdecken. Nur so viel: Der
Zoobrücker Kreisel bewährte sich recht schnell. Nach vier
hart umkämpften Matches hatten wir die wesentlichen
Erfahrungen gemacht: Wie lange dauert ein Spiel, welche
Regelfragen sind noch offen, wie führt man sein Team als
König zum Sieg?
Im
Anschluss machten wir uns zwar widerwillig aber dennoch auf
den Weg ins benachbarte Stadion, wo wir schnell
herausfanden, dass niemand Banushi in seinem Völker-, Fuß-
oder sonstwas-Ball-Team haben möchte. Trostloserweise
erzielte er mit dem dritterbärmlichsten seiner vier
Versuche, den Ball nicht ins gegnerische Tor zu befördern,
auch noch den Siegtreffer. Zum schlechtesten Mann auf dem
Platz reichte es dann aber doch nicht, schließlich gab es
noch Oh-(je)-Donkor.
Nach
vier Tagen war dann auch der übelste Schmerz - in der
Schulter vom Völkerball, nicht im Herzen wegen Uerdingen -
vorbei und man kann endlich wieder voll Inbrunst auf die
KFC-Heimspiele hinfiebern, wenn man sich denn vorher zu
Völkerball trifft.




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